Hörgeräte

Aufbau eines Hörgerätes
Der prinzipielle Aufbau eines Hörgerätes ist immer gleich, ob es sich um ein Hinter-dem-Ohr ( HdO ) oder ein In-dem-Ohr ( IdO ) Gerät handelt.

Ein Hörgerät besteht aus:
Mikrofon,
das das akustische in ein elektrisches Signal umwandelt.
Verstärker,
der das elektrische Signal verstärkt.
Microchips,
welche mit unzähligen (weit über 120 Millionen) Kondensatoren, Widerstände usw. bestückt sind und für die Signalverarbeitung und deren Aufbereitung zuständig sind. Diese müssen in modernen Hörsystemen vom Akustiker eingestellt und programmiert werden.
Batterie,
als Energielieferant.
Bedienungselemente,
die veränderbar sind und die Funktionen und die Arbeitsweise des Hörgerätes beeinflussen.
Hörer,
der das elektrische in ein akustisches Signal umwandelt.

Alle diese Elemente, müssen vom Akustiker eingestellt und deren Funktionen auf den individuellen Hörverlust und die Bedürfnisse des Kunden angepasst werden.

Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte (HdO)
Da das Hörgerät vom Ohrstück getrennt werden kann, ist die Abgabe eines Ersatzgerätes ebenso möglich, wie das problemlose Ausprobieren verschiedener Hörsysteme. Mit einem HdO Gerät können noch viele Zusatzausrüstungen betrieben werden, wie Bluetooth und FM-Geräte, MikroLink Anlagen in Schulen, Cros Anordnungen, Tischmikrofone usw. Auch eine Einrichtung für den Betrieb einer Ringleitung ist bei fast allen Geräten vorhanden.

Das In-dem-Ohrgerät (IdO)
Beim IdO Gerät sind alle Elemente des Hörgerätes in ein Gehäuse eingebaut, welches gleichzeitig das Ohrpassstück ist. Da bei einem IdO Gerät, Mikrofon und Hörer am richtigen Platz sind, stellt es die beste akustische Hörgerätelösung dar. Eine T-Position für den Betrieb einer Ringleitung, die oft in Kirchen und Theatern vorhanden ist, kann meist auch in ein Imohrgerät eingebaut werden. Oft sind Imohrgeräte kompromisslos klein und daher schwieriger zu bedienen. Die Abgabe eines Ersatzgerätes ist nicht möglich. Externe Anschlüsse für FM-Anlagen usw. gibt es keine.